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Warum nicht mal einen anderen Tag als „Erntedanktag“ benennen, fragte sich die Neuapostolische Kirchengemeinde in Beutelsbach, und so wurde dieser auf den Nikolaustag verlegt.

Mit einem festlichen Gottesdienst, mit inhaltlich guten Predigten wurde dieser „Erntedanktag“ für die Weinstadt Tafel ausgerichtet.

Am Ende desselben bedankte sich Dr. Michelbach im Namen des gesamten Vorstands der Weinstadt Tafel und der Kunden recht herzlich vor der Kirchengemeinde. Wir erhielten heute kistenweise Waren, die für uns sehr kostbar sind, da wir sie nur äußerst selten bekommen: Zahnpasta, Kaffee, Zucker, Reis und Butter, um nur einige zu nennen. Und unsere Asylanten werden sich sicherlich über CousCous sehr freuen. Mit diesen Waren und den vielen Kartons, die die „lila Kuh“ ziert, können wir sicherlich vielen Kunden eine große Weihnachtsfreude bereiten. Die Ansprache wurde beendet mit dem Wunsch an alle, dass sie gesund bleiben sollen,  damit wir vielleicht wieder mal so ein „Erntedankfest“ feiern dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss an den Gottesdienst beantwortete Dr. Michelbach noch viele Fragen zu den Asylanten. Die Asylanten machen inzwischen 23 % aller Kunden aus; insgesamt versorgen die 80 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 445 Personen in und um Weinstadt.

 

 

von links: Dr. Michael DinkelackerDieter KolbDr. Joachim Michelbach und Hans-Jürgen Meyer 

 

 

 

Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ehrenamtlich den Tafelladen betreiben, trafen sich wie in jedem Jahr im Gemeinderaum St. Stephan in Großheppach zum alljährlichen Jahresausklang. 

Zu Beginn wurde ein Film gezeigt, der uns alle, die wir mit Lebensmitteln arbeiten, auf die Hygienevorschriften hinwies und unser Wissen auffrischte.

Der Vorstand bedankte sich für die treue und zuverlässige Arbeit, die den Tafelladen zu einer verlässlichen Institution für viele Mitbürger macht. Unser OB Oswald besuchte die Veranstaltung und lobte den Einsatz, der jetzt insbesondere für die Flüchtlinge eine große Hilfe ist.

In angenehmer Atmosphäre und bei „guter Verpflegung“ entwickelten sich interessante und lebhafte Gespräche, die das Miteinander bei der Arbeit weiter fördern.

Der Zauberer Kampino verblüffte alle Anwesenden mit seiner Wette, dass er in kurzer Zeit alle Vornamen kenne – und er gewann seine Wette, was uns alle erstaunte, ebenso seine Zaubertricks und sonstigen „Kabinett-Stückchen“, immer wieder mit einem positiven Bezug auf unsere Tafelarbeit.

Gut gestärkt, gut unterhalten und freudigen Sinnes verließen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Veranstaltung, beschenkt mit einer Kleinigkeit als Weihnachtsgeschenk. 

Anton Zerfaß

 

 

 

Auf Einladung von Herrn Pfarrer Adelhelm nahm ich als Vertreter der Tafel an  dem Abschlussgottesdienst der Kinderbibelwoche teil. Die Kinder hatten sich in der vergangenen Woche mit der Geschichte der Ruth beschäftigt und dann beschlossen, in diesem Gottesdienst eine Lebensmittelspende für Bedürftige einzubringen. Diese durfte ich in Empfang nehmen, den Tafelgedanken grundsätzlich und die Arbeit unserer Weinstadt Tafel erläutern.

Im Namen des Tafel-Vorstandes darf ich Herrn Pfarrer Adelhelm, den Kindern und ihren Familien für ihren Einsatz danken.