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Jede soziale Bewegung braucht einen Motor - ein nagelneuer Mercedes-Benz Vito /Kühlfahrzeug sorgt künftig bei der Weinstadt Tafel für mehr Mobilität. Das Fahrzeug, der vierte VITO seit Bestehen der Weinstadt Tafel, wurde am 21.01.2016 um 15:00 Uhr in Schorndorf im Beisein von Anton Zerfaß und Dr. Joachim Michelbach, beide Vorstände der Weinstadt Tafel, einigen Fahrern und Beifahrern der Weinstadt Tafel, Herrn Kühnle von der Geschäftsleitung ITT Cannon sowie von Herrn Schloz und einigen Vertretern des Autohauses Burger Schloz in Schorndorf feierlich übergeben und von Pfarrer Mattes geweiht. 

 

 

 

Das Kühlfahrzeug wird an fünf Tagen in der Woche benötigt, um die Waren in und um Weinstadt für die drei Öffnungstage des Tafel-Ladens in Benzach zusammen zu holen. Nach vier Jahren Laufzeit war es an der Zeit das bisherige Fahrzeug zu verkaufen und ein neues  zu beschaffen. 

In der letzten Woche konnte die Lücke für die  Finanzierung des neuen Kühlfahrzeugs für die Weinstadt-Tafel geschlossen werden. Jürgen Jehle(VR-Bank Weinstadt) überreichte an Anton Zerfaß und Dieter Weinhardt (Weinstadt Tafel e.V.) einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro als Unterstützung für das neue Kühlfahrzeug. Das Kühlfahrzeug wird an fünf Tagen in der Woche benötigt, um die Waren in und um Weinstadt für die drei Öffnungstage des Tafel-Ladens in Benzach zusammen zu holen. Nach vier Jahren Laufzeit ist es der optimale Zeitpunkt zum Verkauf des bisherigen Fahrzeugs und für eine Neubeschaffung. Aktuell kommen derzeit durch die einkaufsberechtigten Flüchtlinge ca. 25% mehr Kunden; den ‚Spitzentag 2015‘ gab es am vorletzten Freitag, als 54 Kunden in zwei Stunden gezählt wurden.

Für VR-Vorstand Jürgen Jehle ist klar, dass mit der ‚Geschäftstätigkeit am Ort‘ auch die ‚Unterstützung am Ort‘ verbunden ist. Anstatt kleiner Kundengeschenke zu Weihnachten wurde wieder eine große Unterstützung für eine soziale Einrichtung,  - in diesem Jahr für die Weinstadt-Tafel. Die ‚Tafel-Leute‘ dankten herzlich für die Unterstützung der örtlichen ‚Tafel-Arbeit‘.

 

Warum nicht mal einen anderen Tag als „Erntedanktag“ benennen, fragte sich die Neuapostolische Kirchengemeinde in Beutelsbach, und so wurde dieser auf den Nikolaustag verlegt.

Mit einem festlichen Gottesdienst, mit inhaltlich guten Predigten wurde dieser „Erntedanktag“ für die Weinstadt Tafel ausgerichtet.

Am Ende desselben bedankte sich Dr. Michelbach im Namen des gesamten Vorstands der Weinstadt Tafel und der Kunden recht herzlich vor der Kirchengemeinde. Wir erhielten heute kistenweise Waren, die für uns sehr kostbar sind, da wir sie nur äußerst selten bekommen: Zahnpasta, Kaffee, Zucker, Reis und Butter, um nur einige zu nennen. Und unsere Asylanten werden sich sicherlich über CousCous sehr freuen. Mit diesen Waren und den vielen Kartons, die die „lila Kuh“ ziert, können wir sicherlich vielen Kunden eine große Weihnachtsfreude bereiten. Die Ansprache wurde beendet mit dem Wunsch an alle, dass sie gesund bleiben sollen,  damit wir vielleicht wieder mal so ein „Erntedankfest“ feiern dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluss an den Gottesdienst beantwortete Dr. Michelbach noch viele Fragen zu den Asylanten. Die Asylanten machen inzwischen 23 % aller Kunden aus; insgesamt versorgen die 80 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 445 Personen in und um Weinstadt.

 

 

von links: Dr. Michael DinkelackerDieter KolbDr. Joachim Michelbach und Hans-Jürgen Meyer 

 

 

 

Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ehrenamtlich den Tafelladen betreiben, trafen sich wie in jedem Jahr im Gemeinderaum St. Stephan in Großheppach zum alljährlichen Jahresausklang. 

Zu Beginn wurde ein Film gezeigt, der uns alle, die wir mit Lebensmitteln arbeiten, auf die Hygienevorschriften hinwies und unser Wissen auffrischte.

Der Vorstand bedankte sich für die treue und zuverlässige Arbeit, die den Tafelladen zu einer verlässlichen Institution für viele Mitbürger macht. Unser OB Oswald besuchte die Veranstaltung und lobte den Einsatz, der jetzt insbesondere für die Flüchtlinge eine große Hilfe ist.

In angenehmer Atmosphäre und bei „guter Verpflegung“ entwickelten sich interessante und lebhafte Gespräche, die das Miteinander bei der Arbeit weiter fördern.

Der Zauberer Kampino verblüffte alle Anwesenden mit seiner Wette, dass er in kurzer Zeit alle Vornamen kenne – und er gewann seine Wette, was uns alle erstaunte, ebenso seine Zaubertricks und sonstigen „Kabinett-Stückchen“, immer wieder mit einem positiven Bezug auf unsere Tafelarbeit.

Gut gestärkt, gut unterhalten und freudigen Sinnes verließen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Veranstaltung, beschenkt mit einer Kleinigkeit als Weihnachtsgeschenk. 

Anton Zerfaß